Der traurige Gott

Luvnar ist 28 Jahre alt, 1,95 Meter groß, hat blau schimmernde Haut, weißes langes Haar und graue Augen.

Luvnars Heimat Panua ist eine Sternenkolonie des BUNDES, einer Vielvölkerzivilisation, die sich einst aus der "Großen Wanderung der Ersten Menschen" entwickelt hat.Wie seine Eltern Lorm und Lellin ist er in den Staatsdienst gegangen und arbeitet als Exobiologe des Tiefenraum-Instituts auf Panua.

Auf seiner ersten großen Mission strandet er allein auf  GG-170, einem kleinen Planeten im Grünen Gürtel, einer vom Siedlungszentrum des Bundes zu weit entfernten und deshalb fast unerforschten Zone der Galaxie.

Zunächst wenig begeistert von den Umständen seiner Landung - sein stellarer Antrieb ist beschädigt und auch die Tiefenraumkommunikation funktioniert nicht mehr.

Für ihn ist gerade letzteres eine Katastrophe, weil er so nicht mehr mit Ranui sprechen kann. Ranui ist eine Ethnologin, die ihn nicht auf dieser Mission begleiten durfte und für die er mehr empfindet als nur kollegiale Zuneigung. Bald ersetzt ihre imaginäre Stimme in seinem Kopf die fehlende Funkverbindung zu seiner Heimat.

Er leidet an seiner Einsamkeit. Tagelang sieht er sich nicht imstande, seine Aufmerksamkeit auf die eigentliche Mission zu richten. Erst, als er entdeckt, dass er nicht der einzige Fremdling auf dem Planeten ist, wird sein Forschergeist geweckt.

Für seine Mission ist er gut ausgerüstet. Das Langstreckenshuttle ist ein fliegendes Labor mit Wohneinheit und Medibasis. An persönlicher Ausrüstung stehen Luvnar nebem seinem Einsatzanzug ein tragbarer Minicomputer, das Palmset, zur Seite. Es dient als Datensammelgerät, Biosensor und Navigationsgerät sowie als Interface zu seinem Shuttle.

Das zweitwichtigste Gerät ist sein Ribuk, ein stabförmiges, dreißig Zentimeter langes Mehrzweckwerkzeug, das aus programmierbarem kristallinem Erz besteht. Es ist DNA-codiert und kann Klingen, Haken und allerlei Werkzeuge ausbilden. Ergänzt wird seine Ausrüstung durch einen Feldstecher.

Er entdeckt eine Kampfechsen-Spore, die ein Piratenschiff beim Schmuggeln aufgegeben haben und die in die Umlaufbahn des Planeten geraten sein muss.

Luvnar weiß um die Gefahren, die fremde biologische Einflüsse auf Ökosysteme haben können und folgt der Spur des Reptils.

Später helfen ihm die Erinnerungen an seinen Onkel Lafo, einem Abenteurer, der früher als Kaitan-Tur, als Echsenbändiger, seine Kredits verdient hatte, mit der gestrandeten Kampfechse fertig zu werden.

Doch vor allem eine Person weckt in Luvnar nicht nur den Forscherinteresse: Igin, ein neunzehnjähriges Ogoli-Mädchen aus dem Dorf Suma, dem er zunächst das Leben rettet und zu seinem Shuttle mitnimmt.

Sie ist es, die Luvnar ihre Heimat Arbamaro und den üppig grünen Planeten namens Taila Pontus näher bringt.

Luvnars und Igins Geschichte findet ihr in meinem Buch "Der traurige Gott".

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2 Kommentare auf "Der traurige Gott"

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Michaela
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Michaela

Liebe Ardy,
wozu so eine Sehnenscheidenentzündung doch gut ist! Endlich habe ich Zeit gefunden, mich ausführlich auf deiner wunderschönen Homepage umzusehen und dabei so viel Interessantes über Taila Pontus erfahren. Ich bin beeindruckt von den Details und Facetten dieser Welt, die du aus deiner Fantasie heraus erschaffen hast. Sie kommen auf deiner großartig gestalteten website absolut standesgemäß zur Geltung! Großen Glückwunsch dazu!

Ich wünsche dir Inspiration, Kreativität und Geduld für dein künstlerisches Schaffen – und dass du auf der Verlagssuche schon bald Menschen begegnest, die dein Potential erkennen und Taila Pontus dorthin bringen, wo es hingehört!

Alles Liebe und viel Erfolg,
Michaela